Caroline Lehnigk, unsere neue Quartiermanagerin, stellt sich vor Zurück

Seit dem 1. Oktober 2019 ist die Stelle der Quartiermanagerin im Viertel endlich wieder besetzt – und zwar mit Caroline Lehnigk, studierte Stadt- und Regionalplanerin.

„Ich kenne eigentlich keinen Ort, der genauso ist wie das Viertel“, schwärmt Caroline über ihren neuen Arbeitsplatz. „Im Viertel gibt es Tradition neben Moderne, schicke Straßen neben schmuddeligen Straßen, wunderschöne Cafés neben Dönerläden. Alles hier ist vielfältig! Genauso wie der Einzelhandel oder die Menschen, die hier leben und arbeiten. Und es funktioniert; all das existiert friedlich nebeneinander und hält zusammen.“ Die hiesige Kunst, Kultur und Architektur beeindrucken die Wahlbremerin ebenfalls sehr. „Ich weiß im Grunde gar nicht, was ich am besten finde. Das ging mir schon früher so, als ich 'nur' zu Besuch bei Freunden war, die im Viertel wohnen.“

Heute wohnt Caroline in Hagen im Bremischen, gebürtig kommt sie jedoch aus Spremberg in der Lausitz. „Da bin ich 1989 geboren und aufgewachsen, bevor es für mich zum Studium nach Cottbus ging.“

Studieren wollte Caroline ursprünglich Innenarchitektur, erzählt sie, wegen ihrer Leidenschaft für das Einrichten und Dekorieren, allerdings sei ihr der künstlerische Anteil des Studiengangs zu groß gewesen. „Auf Stadt- und Regionalplanung bin ich eigentlich nur durch Zufall gekommen, bei einem Tag der offenen Tür an der Uni. Berührungspunkte zur Architektur gab es da auch, nur in einem größeren Maßstab sozusagen.“

Was folgten, waren ein Auslandssemester in Mailand und eine freiberufliche Tätigkeit in einem Büro in Berlin, das seinen Schwerpunkt in den Bereichen „soziale und integrative Stadtentwicklung“ hat. „Über ein Projekt des Büros wiederum habe ich in Berlin einen Job als Quartiermanagerin gefunden, in dem ich dann fast zwei Jahre gearbeitet habe“, berichtet sie.

Nach Bremen ist Caroline erst 2017 gekommen. Der Liebe wegen, wie sie mit einem Schmunzeln erzählt. Ihr Freund Marco und sie haben zusammen ein eigenes Label namens „MOIN.LAND“ gegründet. „Wir kommen beide nicht aus dem Norden, aber wir lieben es hier. Das wollen wir mit unserem Label zum Ausdruck bringen! Der Name unseres Labels ist dabei eigentlich selbsterklärend: Das Land, in dem man zu jeder Tageszeit 'Moin' sagt.“ Produkte von Marco und Caroline findet man in ihrem eigenen Onlineshop und bei bekannten Bremer Geschäften wie „Holtorfs Heimathaven“ (Viertel) oder „Fiev Sinn“ (Schnoor). „Wir durften schon viele tolle Leute auf unserer Reise kennenlernen, von denen wir wiederum viele tolle Tipps mitbekommen haben.“

Von ihrer neuen Anstellung im Viertel erhofft sie sich ebenfalls eine gute und produktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: „Ich bin, wie gesagt, sehr glücklich darüber, in dieser bunten und kreativen Umgebung arbeiten zu dürfen und ich hoffe, in der Zukunft spannende Projekte und vielleicht auch einige neue Ideen mit Euch umsetzen zu können!“

Vorher hatte Caroline als Projektleiterin bei der BauBeCon Sanierungsträger GmbH in Bremen gearbeitet. Diese Anstellung in Vollzeit beendete sie jedoch zum Oktober, um neben der Arbeit für die IGV, Zeit für ihre Herzensprojekte zu haben. Denn seit Juli 2019 ist Caroline zudem ausgebildete Entspannungstrainerin.